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Mit dem Hund unterwegs in der Fuschlseeregion

Sie möchten Ihren Hund auf Urlaub mitnehmen? Hier einige Tipps wo sie ihren vierbeinigen Freund mitnehmen können und mehr ...

Wir bitten generell um die Verwendung von Gassi-Sackerl (Pflicht!) die sie in unseren Orten überall gratis entnehmen dürfen - bitte diese in Müllereimern entsorgen, die Sackerl sind nicht verrottbar und sehen am Weg genauso schlimm aus wie die Hinterlassenschaft. Hundekot auf Feldern, Wiesen und in Wäldern gefährden heimische Tiere wie Rinder, Rotwild oder Schafe. Denn wenn diverse Erreger, die im Hundekot vorhanden sein können, ins Futter der Tiere gelangen, besteht eine große Gefahr zur Übertragung sowie Ungenießbarkeit von Futter und Silagen bzw. sowie gesamte Futterrationen. Auswirkungen können hier von Milchsperren von Bauernhöfen bis hin zu Totgeburten von Kälbern sein. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf unsere Landwirtschaft! Mehr Infos dazu im aufschlussreichen Bericht von BR.

WAS DARF MEIN HUND IN ….

In allen Orten gilt Leinenpflicht im Ortsgebiet, auf den Wanderwegen sowie in Wäldern und auf Wiesen. Es ist für ausreichend Gassi-Sackerl-Stationen gesorgt.

Faistenau

  • Es sind überall Hunde an der Leine erlaubt

  • Am Hintersee Baden erlaubt an den ausgewiesenen Uferzonen

  • Auf einem Winterwanderweg + einem Teilstück sind keine Hunde erlaubt =  siehe Beschilderung vor Ort

Fuschl

  • Baden erlaubt:  bei den Buchten am Fuschlsee-Rundwanderweg am Nordufer, bei Stellen, die der Gemeinde gehören und am Südufer, dort wo es vom Ufer her möglich ist.

  • Baden nicht erlaubt: auf dem Sandstrand beim Bootshaus, am Badeplatz Wesenau und Badeplatz bei Appartmenthaus

  • Keine Hundewiese vorhanden 

Koppl

  • Eine Hundewiese ist in Planung, es wird noch ein geeignetes Grundstück gesucht. 

Ebenau

  • Es sind überall Hunde an der Leine erlaubt.

Hof

  • Hunde am Badeplatz sind nicht erlaubt

 Hintersee

  • Entlang der Dorfrunde gibt es Stationen mit Gassisackerl

  • Am Hintersee ist an allen Badestränden das Baden mit dem Hund nicht erlaubt.

Mit dem Hund am Berg und auf der Alm

Wollen Sie ihren Vierbeiner mit auf eine gemütliche Almwanderung nehmen, können Sie davon ausgehen, dass sich dort auch Rinder, Pferde und/oder Schafe befinden. Um Gefahren und Konflikte zu vermeiden gibt es einige Verhaltensmaßregeln, die Ihnen dabei helfen:

  1. Vermeiden Sie das Verlassen von Wegen und passieren Sie die Tiere in einer Distanz von 20 – 50 Metern. Streicheln sie keine Kälber oder Fohlen (Muttertiere reagieren besonders heftig) und füttern Sie auch keine Tiere. Das könnte dazu führen, dass die Tiere bei nachfolgenden Wanderern betteln oder sich bedroht fühlen.

  2. Ist es eine größere Gruppe, gilt es unbedingt Abstand zu halten und lieber einen Umweg in Kauf zu nehmen. Lassen Sie ihren Hund angeleint, erst wenn es zu einer Konfrontation kommen könnte ablassen. Der Hund ist meist wendig und schnell genug und lenkt außerdem die Almtiere von Ihnen weg und entfernt sie damit aus der Gefahrenzone.

Die Alm ist kein Streichelzoo

Besondere Vorsicht ist bei einer Mutterkuhherde oder auch Stuten mit Fohlen geboten. Muttertiere und auch Stiere verteidigen ihre Jungen auf Grund des natürlichen Schutzinstinktes.

Jungtiere dagegen sind eher neugierig und trotzdem auch schreckhaft. Rasche Bewegungen sorgen dabei rasch für Unruhe.

Kühe die regelmäßig gemolken werden sind den Kontakt zu Menschen gewohnt und daher nicht so schreckhaft und auch in den Bewegungen gelassener. Trotzdem darf man sie nicht unterschätzen.

Wie drohen Rinder

Wie erkennen Sie frühzeitig ob sich Rinder bedroht fühlen? Sie fixieren erst einmal ihr Ziel, senken und heben den Kopf (sie sehen nicht allzu gut) und schnauben. Erst dann beginnen sie zu laufen, das dann allerdings oft erstaunlich schnell.

Was tun, wenn die Tiere drohen?

  1. Ruhig bleiben, nicht den Rücken zukehren und die Weide langsam verlassen! Sie können davon ausgehen, dass die Tiere immer schneller sind als sie und zudem ist es ein natürlicher Reflex der Tiere, nachzulaufen.
  2. Den Hund ableinen wenn ein Angriff des Tieres abzusehen ist. Hunde sind schnell genug um dem Tier auszuweichen und dadurch wird auch vom Hundehalter/Wanderer abgelenkt, sodass dieser sich aus der Gefahrenzone befreien kann.
  3. Fuchteln sie nicht mit Stöcken oder ähnlichem herum. Ein gezielter Schlag auf die Nase ist nur im Notfall einzusetzen!

Im Normalfall kennt man seinen Hund sehr gut und weiß wie er reagiert, wenn man einer Herde begegnet. Dennoch ist immer Vorsicht geboten, denn man weiß nie auf welche Weidetiere man trifft und wie diese reagieren oder ob sie schon aggressiv sind. Also lieber auch den bravsten Hund anleinen und ruhig an den Tieren vorbeiführen, denn sicher ist sicher.

 Mit dem Hund unterwegs in der Stadt Salzburg in Museen ...

Fuschlseeregion & Umgebung:

  • Ferdinand Porsche Fahr(t)raum (Hunde an der Leine)
  • Museum Rauchhaus „Mühlgrub“ (an der Leine)
  • Museum Fürstenstöckl

 Salzburg Stadt

  • Georg Trakl Haus
  • Michael Haydn Museum
  • Stiegl Brauwelt (Führung 14 +16 ok)
  • Salzburg Stadt Schifffahrt mit Beißkorb
  • Festung Hohen Salzburg (in der Festung erlaubt, nicht aber bei Führungen)

In der Stadt Salzburg ist Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht.

Auf Spielplätze darf man nicht mit dem Hund, damit Spielplatzsand frei von Hundekot und Parasiten bleibt. Es gibt eine Pflicht der Hundekotbeseitigung. Dafür stehen manchmal sogenannte Sackerlautomaten zur Verfügung mit Tüten (="Sackerl" in Österreich). In den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem sogenannten Obus, gibt es Maulkorbpflicht für Hunde.

 Außerhalb von der Stadt Salzburg:

  • Wasserspiele Hellbrunn + Schloss Garten (nicht im Schloss)
  • Zoo Salzburg
  • Freilichtmuseum Großgmain (Hund an der Leine, bei Bahnfahrt Beißkrob auch notwendig!)

Teils sind Eintrittskarten und Fahrkarten für den Hund zu lösen, meist gilt Leinenpflicht, manchmal auch Maulkorbpflicht.
Im Museum der Moderne am Mönchsberg kann man die Ausstellung besuchen, während der Hund am Info-Point wartet.
Einschränkungen gelten nicht für Blindenhunde und Partnerhunde, für diese Hunde gibt es in den meisten großen Museen Ausnahmen.