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Streuwiesen und Verlandungsmoor

Hof bei Salzburg, Salzburg, Österreich

Links des Weges dehnen sich renaturierte Flächen ehemaliger Streuwiesen aus.

Im Herbst 2003 wurde im Natur- und Landschaftsschutzgebiet Fuschlsee mit Maßnahmen zur Renaturierung ehemaliger Streuwiesen begonnen. Der südliche Teil des Verlandungsmoores wurde in den letzten 25 Jahren nicht mehr bewirtschaftet. Dadurch waren die ehemaligen Streuwiesen stark verbuscht, dazu kam dass sich Hochstauden und Nährstoffzeiger sowie Schilf sich rasch ausbreitete. Zahlreiche Arten der Roten Liste waren dadurch bedroht. Die Fläche befindet sich im Besitz der Schloss Fuschl Betriebe GmbH. Für die Bautätigkeit im Bereich „Jagdhof“ im Landschaftsschutzgebiet Fuschlsee war eine naturschutzbehördliche Genehmigung notwendig. Im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen gemäß § 5 Naturschutzgesetz, 1999 wurden die Maßnahmen vorgeschrieben. Vorerst wurde im Jahr 2002 mit dem Amt der Salzburger Landesregierung, Naturschutzreferat, ein Landschaftspflegeplan erarbeitet. Es wurden vor allem die Streuwiesen entbuscht. Eine jährliche Streuwiesenmahd soll in den nächsten 40 Jahren eine typische Bewirtschaftung garantieren. (Eichberger und Arming, 2004) Verlandungsmoor am Westufer, Naturschutzgebiet Naturschutzgebiete liegen außerhalb von geschlossenen Ortschaften, sind weitgehend ursprünglich und (oder) sind Lebensraum für gefährdete Tier- und Pflanzenarten bzw. deren Lebensgemeinschaften. Rechtsgrundlage für die Unterschutzstellung §§ 19 bis 21 NSCHG. Am Fuschlsee wurde das Verlandungsmoor am Westufer am 1.10.1975 unter Schutz gestellt. Es umfasst eine Fläche von 100, 6 ha und gilt als europäisches biogenetisches Reservat. Das Moor liegt am Westufer des Sees und erstreckt sich vom Ausfluss des Sees in eine kleine Beckenlandschaft. Hier findet man Pfeifengraswiesen, seltene Orchideen und Nasszeigerarten wie Sonnentau, Wollgräser, Binsen – Schilf- und Lilienarten. Nach Angaben des Gutachtens von Beier, Ehmer und Künkele, 1986, kommen hier unter anderen Blauer Eisenhut (Aconitus napellus), Gemeiner Froschlöffel (Alisma plantago-aquatica), Torfsegge (Carex davalliana), Fleischfarbenes u. Breitblättriges Knabenkraut (Dactylorhiza incarnata und majalis), Echte Sumpfwurz (Epipactis palustris), Frühlingsenzian (Gentiana verna), Deutscher Enzian (Gentiana germanica), Schneerose (Helleborus niger), Weiße Narzisse (Narcissus poeticus) , Gelbe Teichrose (Nuphar lutea), Zweiblütige Waldhyaznithe (Platanthera bifolia) und die Trollblume (Trollius europaeus) vor. Im NE liegt ein kleines Wäldchen, welches Moorbruchwaldcharakter aufweist. Rehwild, Fuchs und Feldhase sind hier anzutreffen. Es ist ein ornithologisches Rückzugsgebiet in welchen in den letzten Jahren viele Vogelarten nachgewiesen wurden. (siehe Vogelspur). An Biotoptypen werden Schwimmblattgesellschaften, Schilfgürtel und Röhrichtzone und Pfeifengraswiesen sowie Wirtschaftswiesen, Bodensaurer Fichtenwald, Buchenmischwälder und Fichtenforst ausgewiesen. Die ganze Wanne des Fuschlsees ist mit Moränenmaterial verfüllt. Darunter liegen Kalke und Hauptdolomit. Aus dem, am Ende der Eiszeit weiter westlich als heute gelegenen Ufer des Fuschlsees entstand das, am heutigen Westufer gelegene Verlandungsmoor. Verlandungsmoore sind limnogene Moore. Sie entstanden aus ehemaligen Seeablagerungen. Nach Kirsai beschränkt sich die Verbreitung von Verlandungsmooren in wesentlichen auf das im Hochwürm vergletscherte Gebiet. (Krisai, 1983). Vorerst lagerte sich am Boden des Sees organisches Material ab, Faulschlamm. Durch immer mehr abgestorbene Pflanzen kam es zu Sauerstoffmangel, dadurch konnte das organische Material nicht mehr verrotten – die subhydrische Mudde entstand. Der Uferbereich wurde immer seichter und damit verschwand auch der Röhrichtgürtel. In weiterer Folge kam er zur Verlandung. Auf dem langsam verlandenden schlammigen Wasser siedelte sich Schwingrasen an. Der darunter liegende Schlamm verfestigte sich immer mehr und ein Niedertorfmoor entstand. Niedertorfmoor ist meist nur einige Zentimeter – bis Dezimeter mächtig.

Erreichbarkeit / Anreise

siehe Wegbeschreibung

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Kontakt & Service


Streuwiesen und Verlandungsmoor
5322 Hof bei Salzburg

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