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So wird die Rennradtour zum Renner

Jeder, der schon einmal – und das nicht nur der sportlich-dekorativen Wirkung wegen – auf einer Vollblut-Rennmaschine gesessen und sich damit fortbewegt hat, weiß um die Faszination dieser besonderen Art des Fahrvergnügens

Dabei geht es nicht nur um das Vielfache an ertretbarer Geschwindigkeit oder die elegantere Art der Fortbewegung, die ein Rennrad anderen Rädern voraus hat. Im Gegensatz zu Auto oder Motorrad, mit denen man auf Tempo kommen kann, bewegt man sich leise und durch den bloßen Verbrauch von Essen und Trinken auch ressourcenschonend fort. Zudem ist es allein die eigene Muskelkraft, mit der man erstaunliche Entfernungen in wenig Zeit überwindet. Die Faszination Rennrad kann man sowohl in der Fuschlseeregion als auch in der Rennradregion SalzburgerLand-Salzkammergut mit ihren weitreichenden, schnellen Straßen par excellence und in schönster Landschaft erleben. Für optimalen Rennrad-Genuss haben wir die wichtigsten Tipps rund um eine gelungene Tour zusammengestellt.

Beste Voraussetzungen – Was die Rennmaschine drauf haben sollte

Ein schnelles Rennrad ist ein leichtes. Darum sollte sein Rahmen aus Aluminium oder aus Carbon bestehen, durch dessen Einsatz er oft weniger auf die Waage bringt als ein Liter Elektrolyt-Getränk. Die Frage, ob ein Bügellenker sein muss, stellt sich im Grunde nicht, da sich diese für Profis vorgeschriebene Form wegen der Varianz an Griffpositionen und damit an Körperhaltungen und sicher ebenso aus stilistischen Gründen auch bei Hobbyfahrern durchgesetzt hat. Auch Laufräder mit 24 oder weniger Speichen gehören, weil sie für weniger Windverwirbelung und besseres Laufverhalten sorgen, oft schon zum Standard. Was die Reifenbreite anbelangt, geht der Trend inzwischen auch unter Profifahrern, die früher prall gefüllte 18- oder 20-Milimeter-Reifen fuhren, zu Reifen von 23, 25 oder 28 Millimetern. Mindestens 20 Gänge sollten die Räder von hobbymäßigen Rennradfahrern haben, wobei auch Freizeit-Athleten mit der professionellen Art einer elektronisch gesteuerten, integrierten Schaltung gut fahren. Für gutes Fahren ist aber vor allem auch der richtige Sattel verantwortlich, auf dessen Aussparungen im Dammbereich es für die Druckminimierung in dieser Region in besonderem Maße ankommt.

Haltung bewahren – Schmerzen ersparen

Wichtig ist nicht nur der Sattel, sondern auch die richtige Sitzposition. Wenn der Rahmen durch genaues Vermessen vor dem Fahrradkauf optimal auf den Biker abgestimmt werden konnte, sind die besten Voraussetzungen für schmerzfreies Sitzen bereits gegeben. Darüber hinaus sollte der Sattel waagerecht ausgerichtet und nicht etwa nach vorn geneigt sein, weil ein Rutschen in Lenkerrichtung von durchgedrückten Armen abgefangen werden muss und diese Belastung Probleme im Schulter- und Nackenbereich verursachen kann. Eine leichte Beugung der Arme ist aber nicht nur für den Körper besser. Auch Fahrbahnstöße können dadurch abgefedert werden. Der Sattel sollte auch nicht zu hoch über dem Lenkerniveau angesiedelt sein, da eine zu große Sitzhöhe einen unrunden Tritt und einen Rundrücken begünstigen kann. Letzteren gilt es jedoch zu vermeiden. Vielmehr sollte das Becken für eine leicht gestreckte Sitzposition nach vorn gekippt werden. Das verbessert nicht nur Kraftübertragung, Aerodynamik und Geschwindigkeit, sondern schont auch Nacken, Rücken und Lendenwirbel. Durch die gestreckte Sitzposition geht der Druck von den Sitzknochen auf den Dammbereich über, was die Wichtigkeit des richtigen Sattels verdeutlicht. Beim besseren Halten der anfangs ungewohnten und unbequemen Sitzposition ist zudem ein starker Körper hilfreich.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Fit für das Rennrad

Damit der Fahrer lange mit nach vorn rotiertem Becken in der leicht gestreckten Sitzposition verharren kann, kommt es nicht auf muskelbepackte Beine an, denen und deren Pflege sich Rennradler mit Vorliebe widmen. Stattdessen ist eine starke Bauch- und Rückenmuskulatur entscheidend. Daher empfehlen sich als Ergänzung zum Training auf dem Rad spezifische Kräftigungsübungen, um genau diese Regionen zu stärken. Ein solches Training kann nicht nur Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen entgegenwirken, sondern kräftigt auch den passiven Bewegungsapparat (Knochen, Knorpel, Gelenke, Bänder) und vergrößert die Muskelmasse, was außerdem zur Verringerung von Verletzungen – wie sie zum Beispiel in Folge eines Sturzes auftreten können – beiträgt. Dennoch sollten Muskeln nicht lediglich trainiert werden. Auch das anhaltende statische Dehnen (Stretching) von Muskeln und Muskelgruppen ist für eine bessere Beweglichkeit und eine bessere Position auf dem Rad wichtig; zumal sich die großen Beinmuskeln, der Hüftbeuger, die Bauch- und Brustmuskeln und die Nackenmuskulatur bei Vielfahrern durch die Tretarbeit verkürzen.

Für alles gerüstet – was mit auf Tour muss

Um während der Tour auf Wetterveränderungen, Pannen oder Hungerattacken vorbereitet zu sein, gilt es, gewisse Dinge mitzuführen. Am Fahrer haben sich dabei eine möglicherweise gepolsterte und die Wirkung des Sattels noch verstärkende Bibshort und eine Kleiderwahl nach dem Zwiebelprinzip bewährt. Trägt der Rennradler Funktionsshirt, Trikot, Weste, Armlinge und Beinlinge, kann er sich – sollte ihm zu heiß werden – einiger Teile leicht entledigen, während ihn dieselben Kleidungsstücke ebenso wie die zwischen ihnen liegende Luft wärmen, sobald die Temperaturen sinken. Ein leichter, gut belüfteter Helm ist freilich unverzichtbar und auch eine Brille, die bei Sonne für blinzelfreie Sicht sorgt und den Fahrtwind von den Augen abhält, sollte mit an den Start gehen. Zudem bevorzugen viele Rennradfahrer Handschuhe, deren integrierte Polster einschlafenden Fingern vorbeugen und die auch bei Stürzen schützen. Für den Fall eines Sturzes trotz vorausschauender, risikoarmer Fahrweise ist ein kleines Erste-Hilfe-Set sinnvoll. Je nach Streckenlänge und -beschaffenheit bietet es sich außerdem an, ein Flickset, Ersatzschläuche, einen Reifenheber und eine Minipumpe mitzuführen. Diese Utensilien lassen sich in der Regel in den Trikottaschen oder direkt am Rahmen verstauen. Unverzichtbar auf jeder Tour sind zudem ein Mobiltelefon mit allen wichtigen Telefonnummern, eine Trinkflasche und bis zu ein Energieriegel oder 80 g getrocknete Bananen oder ein halbes belegtes Brot pro zu fahrender Stunde. Auf diese Weise ist man für sein Erleben der Faszination Rennrad bestens vorbereitet.