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/ Das Ritual des Kräuterräucherns

Das Ritual des Kräuterräucherns

Frau Hermi Wesenauer beherrscht die traditionelle Kunst des Kräuterräucherns und demonstriert diese im Kräutergarten Fuschl am See.

Wie wird geräuchert?

Zunächst gibt man etwas Sind in eine feuerfeste Schale, am besten eine Räucherschale, um den Räuchervorgang isolieren zu können.
Bei Kräutern mit leicht haarigen Blättern wie Salbei, Wermut oder Beifuß drückt man die trockenen Blätter einfach in der Hand zu einem Bällchen. Dieses wird in die feuerfeste Form gelegt und angezündet. Bei stetiger Luftzufuhr durch Fächeln mit einer Feder oder einem Fächer glüht das Kraut nur vor sich hin.
Wenn jedoch Kräuter, die durch Drücken nicht zusammenhalten oder Wurzeln, Holz und Harze hinzukommen, benötigt man eine Glutquelle von unten. Hierfür gibt es im Handel Räucherkohlen. Sie bestehen aus gepresstem Kohlenstaub und sind in Salpeter getränkt, um das Anzünden zu erleichtern. Die Räucherkohle wird seitlich über einer Flamme entzündet. Sie beginnt zu knistern und dann läuft ein Glutfunke durch die Kohle. Erst wenn der Funke durch die halbe Kohle gelaufen ist, wird diese auf die gefüllte Schale gelegt. Warten Sie noch, bis der Glutfunke die ganze Kohle durchwandert hat, dann streuen Sie eine Prise der Räuchermischung darauf. Der Rauch steig nun sofort in die Höhe und Sie können ihn im Raum verteilen.
Sobald es anfängt angebrannt zu riechen, nach 3 bis 6 Minuten, müssen Sie die verkohlten Kräuter von der Kohle abstreifen und neue Kräuter aufstreuen. Die Kohle wird nach dem räuchern entweder mit Wasser abgelöscht oder Sie warten, bis die Kohle erkaltet ist, bevor diese entsorgt wird. Eine einfache Räucherung kann zwischen 10 und 20 Minuten dauern.
Wenn Sie im Freien räuchern wollen, eignet sich auch ein, dicht mit Baumwollfaden zusammengebundenes, Kräuterbündel. Dieses zünden Sie an einem Ende an, bis es richtig brennt. Dann wird es ausgeblasen und glüht durch weitere Luftzufuhr vor sich hin. Um das Kräuterbündel zu löschen kann man es in Sand oder Erde ausdrehen oder vorsichtig unter Wasser löschen. Nach dem Trocknen kann das Bündel weiterverwendet werden.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Räuchermischungen selbst erstellen

Generell müssen Kräuter nicht gemischt werden. Um sich selbst oder einen Raum rasch von Altagsstress zu reinigen, kan man puren Salbei verräuchern, dazu kann man den gewöhnlichen Küchensalbei verräuchern, welcher in den meisten Gärten wächst oder als Tee im Haushalt vorhanden ist. Um den Salbei zu erräuchern, benötigen Sie keine Räucherkohle. Mandrückt die Salbeiblätter in der Hand zu einer kleinen Kugel fest zusammen, legt diese dann in eine feuerfeste Schale und zündet diese an. Unter leichter Luftzufuhr beginnt das Räucherwerk zu glühen. Diese Methode ist sehr praktisch bei alltäglichen Situationen, wie nach Streitigkeiten oder unangenehmen Besuch bis hin zu unerwünschten Essensgerüchen.
Wollen Sie Beruhigung und energetischen Auslgeich erzielen, nehemn Sie Lavendel hinzu. Nun haben Sie eine einfache Mischung, um zum Beispiel nach turbulenten Kindergeburtstag die Atmosphäre in Wohnung, Haus und Familie wieder zu klären.
Wenn Sie die Luft desinfizieren möchten, mischen Sie Wacholderspitzen dazu. Diese Mischung eignet sich besonders gut, um Krankenzimmer auszuräuchern. Da die Wacholderspitzen holzig sind, benötigen Sie Räucherkohle als Glutquelle von unten. Wenn Sie noch ein wenig zerstoßenes Fichtenharz untermischen und klein gescnittene Wurzeln on der Engelwurz hinzugeben, entsteht eine ideale Mischung, um das ganze Haus energetisch zu reinigen.

Wer Kräuter und Pfalnzen mit Respekt begegnet, erfährt beim Räuchern ihr Geheimnis. Räuchern weckt Heilkräfte, klärt den Geist, die Seele und bringt Balance in das Auf und Ab des Tages.
Beim Räuchern ist es wichtig, Fenster zu öffnen oder zu kippen, denn was dem Rauch entflieht soll auch hinaus können!

Vorschläge für Kräutermischungen und deren vielseitige Anwendungsmöglichkeiten...