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Max Obermayr blickt in die Strubklamm©Gollner

Rückenschwimmer aus der Strubklamm

Max Obermayr musste ins kalte Wasser springen. Nicht dass ihm das fremd wäre. Als Canyoning-Guide tut er das oft. Im elterlichen Hotel- und Gastronomiebetrieb an der Wiestalstrasse ging es mit der Übernahme aber doch schneller als geplant. Das hatte Konsequenzen. Denn Wirt sein bedeutet weniger Natur-Aus-Zeit für den passionierten Moutainbiker und Strassenradler, der als Jungvater derzeit sowieso keine Angst vor Langeweile haben muss. Ein Gespräch über Adrenalin, Neoprensocken, Machoallüren in der Schlucht und mutige Mädels, die in der Klamm den Burschen schon mal zeigen, wo es lang geht.

Den Wirt nehm ich ihm irgendwie nicht ab. No way! Nicht das er es nicht könnte. Als Koch hat er das nötige Handwerk gelernt. Augenscheinlich wird es, wenn Max Obermayr über das Schluchtenwandern (Canyoning) oder das Bergabfahren mit dem Mountainbike (Downhill) spricht. Dann wird er auf eine sympathisch-ruhige Art und Weise präziser in seinen Schilderungen. Oder wie kann es sein, dass er beim Rückenschwimmen in der Strubklamm (dort unten dürfte sein zweites Wohnzimmer sein) immer wieder neue Felsformationen entdeckt. Echt crazy. Fest steht, der junge Obermayr ist ein Naturbursch und es scheint, dass er das „Draußen“ unbedingt braucht, um das „Drinnen“ überhaupt auszuhalten. Nachdem der 3-Sterne-Hotelier auch geprüfter Canyoning-Guide ist, scheint die Lebensbalance gut austariert. Der Ebenauer verbiegt sich nicht für ein Leben im Hotelgewerbe. Er ist ein Vertreter einer jungen, selbstbewussten Generation für die Bettenwachstum und Wertschöpfungsoptimierung nicht über der eigenen Lebensqualität stehen darf.

Vom Materiallager zum Canyoning Unternehmer

Begonnen hat es so. Die Gebrüder Kreuzbichler, Betreiber einer Sport- & Canyoningschule aus der Region, suchten anfangs einen Stützpunkt, einen Platz, wo sich Gäste umziehen und wo Material und Ausrüstung verstaut werden konnte. Max Obermayr stimmte zu. Was als Logistikerleichterung begann, endete in einer kompletten Betriebsübernahme, da sich die Kreuzbichler-Brüder aus diesem Segment zurückziehen wollten. Für Obermayr ein willkommenes Ticket in eine Lebenswelt, die neben Küchenschweiss auch genügend Zeit und Raum für seine Natur- und Schluchtenpassion bietet. Die Ausbildung zum Canyoning-Guide über den Salzburger Bergsportführerverband macht aus dem „halblegalen Outdoorspass“ (Originalzitat) darüber hinaus ein offizielles und rechtlich abgesichertes Erwerbshandwerk.

Zurück in die Faistenauer Strubklamm. Das hätte ich der Region angesichts der Nähe zur Stadt Salzburg (ca. 20 Kilometer) gar nicht zugetraut. Was für ein imposanter, bizarrer Canyon mit teilweise senkrecht abfallenden Felswänden. Eine urzeitliche Opposition der Natur zur hektischen innerstädtischen Getreidegasse. Wie schön. Wenn das nur die Chinesen und Japaner wüssten. Zurück in die Faistenauer Strubklamm. Das hätte ich der Region angesichts der Nähe zur Stadt Salzburg (ca. 20 Kilometer) gar nicht zugetraut. Was für ein imposanter, bizarrer Canyon mit teilweise senkrecht abfallenden Felswänden. Eine urzeitliche Opposition der Natur zur hektischen innerstädtischen Getreidegasse. Wie schön. Wenn das nur die Chinesen und Japaner wüssten.

Sommerfrische: Um 4 Uhr Früh auf den Frauenkopf, den Sonnenaufgang im Rücken

Es kann schon vorkommen, dass sich klassische Rollenmodelle tief unten im Canyon umkehren. So wird manch gestandener Mann oder Firmenchef, der noch vor dem Einstieg vor seiner Belegschaft selbstbewusst das Leittier gibt, angesichts der beeindruckenden Unmittelbarkeit der natürlichen Elemente, viel, viel leiser und die anfangs eher schüchterne Angestellte entpuppt sich unerwartet als sprungwütige, juchzende Adrenalin-Queen. So geschehen in der Strubklamm. Hingehen und ausprobieren.

Max Obermayr bei der Schlucht ©Gollner

Hotel Obermayr*** (Max Obermayr, Canyoning-Guide)

Wiestalstraße 74
5323 Ebernau
Email: info@hotel-obermayr.at
www.hotel-obermayr.at

 

 

 

#darumFuschlsee: Die Menschen dahinter

Wir sind stolz auf unsere Region. Auf die Natur, die Berge, Seen und Almen. Ganz besonders aber auf die Menschen, die entweder direkt im Gästekontakt stehen oder auch oft unbeachtet im Hintergrund agieren. Jeder von ihnen ist gleich wertvoll, weil er oder sie der Region Fuschlsee ein Gesicht gibt und den Charakter der Destination formt. Diese Menschen haben alle was zu sagen. Und das tun sie hier.