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Gerhard Mösenbichler ©Gollner

Herrn Mösenbichlers’ Gespür für Wald.

Gerhard Mösenbichler hatte eine Idee. Warum denn immer in die Höhe schweifen, wenn das Gute doch so nahe am Waldboden liegt? Die Vorstellung, das Klettererlebnis, wie man es von Hochseilparks kennt, quasi gen Boden zu erden, war die Motivation für den gelernten Lackierer aus Faistenau, seinen eigenen Wald zu finden. Das gelang ihm vor sechs Jahren. Seit nunmehr zwei Jahren präsentiert sich sein Waldkletterpark, so wie er ihn immer haben wollte. Als schattenspendende Natur-Aktiv-Auszeit für Jung und Alt. Ein Waldgang.

Gerhard Mösenbichler sitzt an einer Station seines in den Sommermonaten gut frequentierten Waldkletterparks. Sein aufmerksamer Blick legt sich über das gesamte Areal, einem nicht angsteinflößenden Naturspielplatz, der Eltern und Kinder gleichfalls in den Bann zieht. „Manchmal frage ich mich selbst – hab ich das alles wirklich selbst gebaut“, blickt er zu recht stolz auf das, was er geschaffen hat. Als Gerhard vor Jahren in einem Hochseilpark (im Teufelsgraben bei Seeham) beschäftigt war, stellte er fest, dass die Besucher zwar schon Spass hatten, jedoch die Höhe den Ungeübten zusetzte. Damals wurde die Idee geboren, dieses Zusammenspiel aus Koordination und Motorik auch in geringeren Höhen anzubieten. Im Wald. Nicht zu hoch über dem Boden. Da kann nichts passieren, man kann ja jederzeit aussteigen.

„Auslandserfahrung prägt das Leben“

Gerhard hat nicht nur eine Kletter- und Canyoningausbildung, sondern ist auch staatlich geprüfter Skilehrer und war jahrelang antizyklisch in den USA und Australien tätig. Eine kontrastreiche Erfahrung, von Powdern bei -30°C in Nordamerika bis zum zweifelhaften Pistenskivergnügen bei Regen und +3°C in Down Under. Mit dem Buckelpistenfahren erlebte er in den 80er-Jahren die Perfektion des Skifahrens, wie er es rückblickend nennt. Allesamt eine Zeit, die er nicht missen möchte und die ihn stark prägte. Auch konnte er die Schätze der Region erst nach seiner Rückkehr so richtig wertschätzen. Die Schönheit und Vielfalt der Orte rund um den Fuschlsee – ein Landstrich der so vieles bietet und möglich macht. Vor den Toren Salzburgs. Der Alpen-Kultur-Stadt mit Weltkulturerbe-Status.

„Zukunftsprojekt Kletterturm“

Zukunftszweifel plagen den Faistenauer nicht. Auch wenn er sich auf die Instandhaltung seiner Anlage konzentrieren könnte, er will mehr. Nicht weil er nicht satt wird, sondern weil er noch ambitionierte Ziele hat und hoch motiviert ist. Wahrscheinlich auch aufgrund der positiven Reaktionen seiner Waldparkbesucher. Vor allem bei Jugendlichen, die von ihren meist höher motivierten Eltern schon mal zum Urlaubsglück gezwungen werden müssen, wandelt sich der Eindruck, sobald sie an Gerhards Stationen aktiv werden dürfen. Sie verlassen den Kletterpark allesamt begeistert. Jugendgruppen schenkt Gerhard sowieso viel Zeit.

So reserviert er vormittags von 9 bis 11 Uhr den Kletterpark, um mit den Teens ungestört Teamspiele absolvieren zu können. Das funktioniert gut und erdet die Jungs und Mädels im von Digitalkultur durchtränkten Zeitalter. Aber zurück in die Zukunft. Gerhard Mösenbichler träumt schon länger von einem vierseitig nutzbaren Kletterturm, der 13-14 Meter hoch sein sollte und der wohl bald kommen wird, um das eh schon gute Angebot sinnvoll zu erweitern. Ob es dabei bleibt, weiß er natürlich selbst noch nicht. Aber Gerhard war schon als Jugendlicher „überdreht“, wie er retrospektiv feststellt.

Der Waldkletterweg besteht insgesamt aus 68 Stationen, die in verschiedene Schwierigkeitsgrade unterteilt sind: Leichter Weg (blau): 35 Stationen. Mittelschwerer Weg (rot): 25 Stationen. Schwerer Weg (schwarz): 8 Stationen.

Im Winter findet man Gerhard Mösenbichler übrigens beim Kesselmannlift in der Faistenau, wo er eine Kinderski- und Langlaufschule betreibt.

Im Waldkletterweg ©Gollner

Waldkletterpark Faistenau Herr Gerhard Mösenbichler

Telefon: +43 (0) 664 9764384 E-Mail: gerhard.moesenbichler@aon.at
5324 Faistenau

 

Anfahrt zum Waldkletterweg: von Hof kommend: Richtung Faistenau - Dorfplatz - Sportplatz - Parkplatz, von dort ca. 3 Minuten Gehzeit zum Waldkletterweg

 

 

#darumFuschlsee - Die Menschen dahinter

Wir sind stolz auf unsere Region. Auf die Natur, die Berge, Seen und Almen. Ganz besonders aber auf die Menschen, die entweder direkt im Gästekontakt stehen oder auch oft unbeachtet im Hintergrund agieren. Jeder von ihnen ist gleich wertvoll, weil er oder sie der Region Fuschlsee ein Gesicht gibt und den Charakter der Destination formt. Diese Menschen haben alle was zu sagen. Und das tun sie hier.