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Der Maronibrater von Ebenau in der Fuschlseeregion

Gerhard Ebner, die treue Seele vom Ebenauer Adventmarkt, erzählt wie er zum Maronibrater von Ebenau wurde.

Alle Jahre wieder freut es mich natürlich sehr, dass unser Adventmarkt  zu den beliebtesten Weihnachtsmärkten der Region zählt.

Als wir vor  20 Jahren begonnen haben hier unser Haus zu bauen, wusste ich noch nicht, dass ich einmal selbst zum Gelingen dieses Marktes beitragen darf. Freunde erzählten uns damals, dass es in Ebenau einen  Adventmarkt gibt. Wir, die damals eigentlich nur den Salzburger Christkindlmarkt kannten, waren nach unserem ersten Besuch als Beihnahe- Ebenauer begeistert von dem kleinen Markt und fühlten uns sofort heimisch.

Zwei  Jahre  später war ich selber Mitglied des Uniformierten Schützenkorps, gehörte somit zum Veranstalter und erfuhr nach und nach wie Alles begonnen hatte: Initiiert wurde der Markt vom damaligen Tourismusverband. Unter einfachsten Bedingungen wurde Glühwein gekocht, Krapfen gebacken und natürlich schöne Sachen verkauft. Nach zwei Jahren hat unser Verein den Markt übernommen. In vielen Arbeitsstunden wurden die ersten Hütten gebaut, die Ausstattung verbessert und ergänzt.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Heute, nach 23 Jahren, bildet der Brunnengarten bei der Kirche  mit seinem wunderschönen Ambiente den idealen Rahmen für unseren Markt. Zum 20-Jahr Jubiläum wurde noch einmal Einiges erneuert und eine stimmungsvolle Beleuchtung angeschafft.

Jedes Jahr merke ich wieder wieviel  Arbeit dahinter steckt: im Sommer müssen Hütten ausgebessert werden, Neuanschaffungen eingebaut und Ideen verwirklicht werden, damit ab Mitte November wieder mit dem Aufbau begonnen werden kann. Ein interessantes Rahmenprogramm darf nicht fehlen und natürlich müssen auch die kleinen Besucher beschäftigt werden. Der ganze Verein hilft zusammen, wenn es um Aufbau, Abbau oder um Hüttendienste geht. Hier möchten wir Schützen uns natürlich auch bei unseren Frauen und Freundinnen bedanken, die uns jedes Jahr einen Teil der Arbeit abnehmen.

Trotz vieler helfender Hände wird uns die Zeit bis zum „Eröffnungstuscher“ unserer Kanone jedes Mal  knapp, da bis zum Schluss noch Dieses und Jenes ins rechte Licht gerückt werden will. Aber immer wieder ist es ein schönes Gefühl wenn der Adventmarkt dann eröffnet ist.

Wie ich zum Maronibrater wurde? Als „ Adventmarktverantwortlicher“ wünschte ich mir jahrelang dass Maroni verkauft werden. Jahr für Jahr wurde mir versprochen, dass nächstes Jahr ein Maroniofen gebaut wird-aber das Jahr war wohl immer zu kurz. Schlussendlich habe ich mir selbst einen kleinen Ofen gebaut, wie ich ihn bei einem Urlaub in Südtirol gesehen habe. Die Maroni brate ich in einer alten gusseisernen Pfanne über Holzfeuer.  Für meine Maroni nehmen unsere Besucher schwarze Finger gerne in Kauf.

 Und da stehe ich nun-ALLE  JAHRE WIEDER